DIE RALLYE


IDEE

Bei der Europa-Orient-Rallye werden nur Fahrzeuge zugelassen, die mindestens 20 Jahre alt und straßentauglich sind. Jüngere Fahrzeuge dürfen nur mit, wenn sie weniger als 1111,11 Euro wert sind. Anfangs waren nur Automobile zugelassen. Nachdem zwischenzeitlich auch Motorradfahrer teilnehmen wollen wurde dies ermöglicht. Auch Motorräder müssen 20 Jahre alt sein. Wenn jüngere Motorräder mitgenommen werden, dürfen die pro ccm nicht mehr als 11,11 Euro wert sein. (Schwacke-Liste und/oder Mobile.de Preisspiegel und vor dem Start TüV Süd Ingenieur sind maßgeblich!).



SPIELREGELN

Die Spielregeln sind recht einfach, aber hart und nichts für Weicheier und Leute, die Pauschaltourismus mit "alles ist geregelt" suchen:

Nur Autos die mindestens 20 Jahre alt sind oder Fahrzeuge, die definitiv nicht mehr als 1111,11 Euro wert sind, werden zu der Rallye zugelassen.

Auch Motorräder dürfen mit und auch sie müssen 20 Jahre alt sein. Jüngere Motorräder dürfen nur 1,11 Euro pro ccm Hubraum wert sein.

Ein Rallyeteam besteht aus 6 Personen und 3 Autos (oder kombinierte Teams mit Motorrädern oder reine Motorradteams - immer nur ein Fahrer/eine Fahrerin pro Motorrad, immer 6 Personen, pro Auto 2 Personen !)

 

Nicht unbedingt alle Fahrzeuge müssen am Zielort ankommen. Wichtig ist, aber, dass das gesamte Team gemeinsam mit mindestens einem der gestarteten Fahrzeuge ankommt und über die Ziellinie fährt! Das Benutzen von Autobahnen ist verboten - also die ganze Strecke darf nur auf Nebenstraßen gefahren werden.

Das Benutzen von Fähren ist - bis ggf. auf im Roadbook aufgeführte Ausnahmen - untersagt. Nur die Bosporusfähre ist Pflicht.

 

Der Einsatz von Navigationssystemen zur Streckenfindung ist verboten (EHRENSACHE!!!)

Übernachtet werden darf nur im Auto, im Freien, im Zelt oder in Hotels, die nicht mehr als 11,11 Euro die Nacht kosten.

Die Rallye soll kein Rennen sein, sondern eine Veranstaltung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnungen der jeweiligen Länder (Ausnahme Sonderprüfungen).

 

Der Spaß und Völkerverständigung sowie humanitäre Zwecke stehen im Vordergrund.

 

Die Fahrzeuge bleiben für einen guten Zweck im Zielland.

 

Kosten wie Rückflug, Benzin, Verpflegung etc. tragen die Teams selbst.

Jedes Team kann sich in Abstimmung mit dem OK selbst vermarkten und Sponsoren suchen (allerdings nach Regeln des Veranstalters).

Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.

Der Veranstalter haftet in keinem Fall.

Das Startgeld beträgt 222,22 Euro pro Teilnehmer. Dieses Startgeld ist mit der Anmeldung zu bezahlen.

Die Teilnehmer verpflichten sich weiterhin, eventuell notwendige Visa selbst zu organisieren und zu bezahlen.

Die Streckenwahl liegt bei jedem Team selbst. Grundsätzlich gilt freie Streckenwahl.



GESPENDETE FAHRZEUGE

Nach der Rallye bleiben die Fahrzeuge (oder was noch davon übrig ist) in Jordanien

Nach der Rallye müssen an einem Sammelplatz in Amman abgegeben werden. Fahrzeugpapiere und Nummernschilder können zur Abmeldung in Europa mitgenommen werden.

Zuerst der steuerliche Sachverhalt in Jordanien

Fahrzeuge, die nach Jordanien zum dortigen Verbleib eingeführt werden, werden nach dem Gesetz dort vom jordanischen Staat sehr hoch besteuert.

So beträgt die Einfuhrtax normalerweise für ein Auto 120 Prozent vom Neuwert. Autos, die Älter als 5 Jahre sind, dürfen nicht eingeführt werden.

Für die Rallye gilt wegen den besonderen Rallyespielregeln, vor allem aber den guten Beziehungen zum Königshaus, exklusiv für unsere Rallye eine Sonderregelung  Die lautet wie folgt:

Mit dem Grenzübertritt gehen die Fahrzeuge an eine gemeinnützige königlich jordanische Organisation über. Die sorgt später dafür, dass die Fahrzeuge als Ersatzteile verwertet werden. Der Verkauf der Fahrzeugteile erfolgt im Paket unter Aufsicht des zuständigen Ministeriums. 

 

Die Erlöse fließen sozialen Projekten in Jordanien zu.